A scheana Bescherung !  


Bühnenausstattung:


Wohnzimmer in der Weihnachtszeit. Nach einer Vorlage von Arthur Jall.



Die Vorweihnachtszeit ist eine aufregende Zeit, besonders wenn die Kinder in der Pubertät und vor allem auf der Suche nach dem richtigen Job sind!
3 Personen (Mutter und zwei Jugendliche, Tochter und Sohn)  Spieldauer ca. 16 Minuten


Jasmin:     Bisch du heut wieder bleed. Apropos „bleed“, wo isch eigentlich dr Babba?

Michi:       Der packt drüba grad des Gschenkle für d’Mama ei. I woiß net, wie viel Papier der no braucht, bis des endlich klappt.

Jasmin:    Was kriagt se denn?

Michi:       Des errätsch du nia: En Floischklopfer!

Jasmin:     Was duat d’Mama mit ma Floischklopfer?
Michi:      Dr Babba hat gsagt: Noch ka se sich do drmit glei de reschtliche Gschenkla ausm Kopf schlaga.


Michi:       Uiuiuiuiui! Was isch denn wieder los? Hosch a Briafle von dr Ursel. Do isch doch nix drbei.

Mutter:     Nix drbei? Du Rotzbua woisch gar net, was da uns Eltra do anduasch!
Michi:       Des isch doch ganz harmlos! Dia Ursel isch aus meiner Klass, dr Vater isch bei dr Polizei.

Mutter:    Des interessiert mi gar net, was der ihr Vadder isch. Wia muss dann ebbes bei euch Jonge sei, wenns nemme harmlos isch?


Michi:       Liabs Schweschterle: Wo warsch du denn heut Nacht so lang?

Jasmin:    Bei meiner Freundin!
Michi:       Und, wer hat di dann hoimbrocht?

Jasmin:     Mei Freundin!
Michi:       Aha, dann war wohl dia des, dia „ ich liebe dich“ unter deim Fenster in da Schnee pinklet hott!


Jasmin:     Jetzt roichts aber! Send mir denn in ra Gerichtsvrhandlung?

Michi:       Mei Schweschter woiß gar net, was los isch? Was sind des denn für Briaf, dia ma so findet? I wart auf Antwort.

Jasmin:    Briaf, Briaf! Ja was denn für en Briaf..........................?


Mutter:    Tescht? Tescht? I werd wahnsinnig!

Jasmin:    Mama, lass me doch mol ausschwätza. I han doch vor einiger Zeit so en komischa Typ kennaglernt, den Flapsi. In den war i au total vrschossa und han denkt: Den will i - oder koin! Aber noch zwoi Monat han i dann doch so leichte Zweifel kriagt.

 

Hängt der Haussegen am Heiligen Abend wirklich schief?